SPD-Ortsverein Gammertingen

 

Stephan Binsch bleibt SPD-Chef

Veröffentlicht in Ortsverein

Stephan Binsch bleibt Vorsitzender der Gammertinger SPD. Auf der Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder den 24-Jährigen einstimmig im Amt. Binsch führt den SPD- Ortsverein im Norden des Landkreises seit 2007 an.

Zu Binschs Stellvertretern wurden erneut Wolfgang Schreiber und neu Christian Wälzlein gewählt, der auch die Funktion des Schriftführers übernimmt. Kassierer Karl-Heinz Treiber sowie Marianne Wurzinger und Frank Geist als Beisitzer wurden ebenfalls wieder in den Vorstand gewählt.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Binsch auf die Arbeit des Ortsvereins in den vergangenen beiden Jahre zurück, die maßgeblich durch die Vorbereitung und Durchführung der Kommunal- und Bundestagswahlen geprägt waren. Während die Ergebnisse der Kommunalwahlen angesichts einer schwierigen Ausgangssituation zufriedenstellend gewesen seien, hätten sich die Anstrengungen im Bundestagswahlkampf leider nicht im Wahlergebnis ausgezahlt. „Der Bundestrend hat uns kalt erwischt. Dennoch haben wir unsere Kampagnenfähigkeit unter Beweis gestellt,“ so Binsch. Genauso engagiert wolle man auch den Landtagswahlkampf 2011 bestreiten. Als weiteren Arbeitsschwerpunkt nannte der Stadtrat die Auseinandersetzung mit kommunalpolitischen Themen. Er wolle im kommenden Jahr die Schnellbusverbindung „Rapido 400“ nach Reutlingen angehen, versprach Binsch.

Im Anschluss referierte der Balinger SPD- Landtagsabgeordnete Hans- Martin Haller über das Thema „Infrastrukturpolitik im ländlichen Raum“. Der Verkehrsexperte attestierte der CDU/FDP- Landesregierung, insbesondere in der Verkehrspolitik von eigenen Versäumnissen abzulenken. „Die CDU beklagt einerseits, dass zu wenig Geld für den Straßenbau aus Berlin nach Baden- Württemberg fließt, tut aber andererseits nichts, wenn es um die Sanierung der Landesstraßen nicht“, sagte Haller. Dabei seien allein im Landkreis Sigmaringen 71 Prozent der Landesstraßen in mittelmäßigem bis sehr schlechtem Zustand.

Im Schienenverkehr befürwortet der Abgeordnete mehr Wettbewerb. Weil von der Landesregierung die Strecken in zu großen Abschnitten ausgeschrieben würden, hätten kleinere, aber zuverlässige Eisenbahnunternehmen wie die HzL kaum eine Chance, mit der Deutschen Bahn zu konkurrieren. Zudem unterstrich er die Wichtigkeit des flächendeckenden DSL-Ausbaus für den ländlichen Raum.

 

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