SPD-Ortsverein Gammertingen

 

SPD-Sozialexpertin besucht Mariaberg

Veröffentlicht in Ortsverein


V.l.n.r.: Stephan Binsch, Anette Kramme MdB, Thilo Rentschler, Michael Sachs

Auf Einladung des SPD-Orts- und Kreisvorsitzenden Stephan Binsch hat die Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales, Anette Kramme MdB, den Landkreis Sigmaringen besucht. Auf der Tagesordnung stand dabei die gemeinsame Besichtigung von Mariaberg e.V., eines der bedeutendsten sozialen Dienstleister im Landkreis.

Nach der Begrüßung stellten der Vorstandssprecher von Mariaberg e.V., Thilo Rentschler, und Vorstandsmitglied Michael Sachs die diakonische Einrichtung vor und gingen dabei auch auf den vor einigen Jahren eingeleiteten Konversionsprozess ein, durch den verstärkt Angebote „runter vom Berg und rein in die Region“ verlagert werden. SPD-Sozialexpertin Kramme fand für dieses Vorgehen lobende Worte: „Der Weg der Inklusion, den Sie beschreiten, ist richtig.“ Die Bayreuther Bundestagsabgeordnete zeigte sich darüber hinaus sehr interessiert an der vielfältigen Arbeit des Unternehmens, das mit ca. 1 500 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der Region ist.

Nach dem Gespräch zeigte Rentschler der Gruppe das Mahnmal zum Gedenken an die 61 im Jahr 1940 auf Befehl der Nationalsozialisten nach Grafeneck deportierten und dort ermordeten behinderten Menschen aus Mariaberg, wo Binsch, Kramme, Rentschler und Sachs für einige Zeit innehielten und der Opfer gedachten.

Beim anschließenden Rundgang durch den Stadtteil zeigte sich Kramme beeindruckt von der Vielfältigkeit der Infrastruktur, die der Gammertinger Stadtteil für die hier wohnenden und arbeitenden Menschen bereithält: „Einkaufsmöglichkeiten, Betreuungseinrichtungen, Gesundheitsdienstleistungen - hier hat man alles kompakt zusammen.“

Vorstandssprecher Rentschler führte die Gruppe ins Familien- und Gesundheitszentrum, wo sich die SPD-Politikerin ein Bild von der Krankenstation machte und mit Pflegepersonal ins Gespräch kam. Im „Marktplatz“, dem zentralen Treffpunkt im Stadtteil, machte Rentschler besonders auf die aus eigener Produktion stammenden Lebensmittel aufmerksam, die im Laden verkauft werden.

Zum Abschluss des zweieinhalbstündigen Termins stellte er die Arbeit in den Werkstätten und in der Wäscherei vor und machte dabei auf ein Problem aufmerksam, das er auf Mariaberg e.V. zukommen sieht: von den Plänen der Bundesregierung, die arbeitsmarktpolitischen Instrumente zusammenzustreichen, werde die Einrichtung besonders betroffen sein. Rentschler sagte, man werde, falls das Gesetz so vom Bundestag beschlossen werde, gezwungen sein, Hilfsangebote zu streichen. Kramme sicherte bei ihrem Abschied zu, dieses Anliegen in die parlamentarischen Beratungen in Berlin mitzunehmen.

 

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