SPD-Ortsverein Gammertingen

 

SPD und Unabhängige Bürger wollen von drei auf vier Sitze

Veröffentlicht in Kommunalpolitik


Die Kandidaten von SPD und Unabhängige Bürger. Auf dem Bild fehlen Elmar Molnar und Ursula Grasel

Sehr zufrieden ist Stephan Binsch, Wahlleiter der Nominierungsversammlung für die Gammertinger Gemeinderatsliste SPD und Unabhängige Bürger, am Ende des Abends: Für das Stadtgebiet stehen acht Bewerber auf der Liste und für den Wahlbezirk Mariaberg gibt es auch eine Bewerberin. Auch die Frauenquote kann sich sehen lassen: Von den neun Bewerbern der Gesamtstadt sind fünf Frauen.

„Unser Ziel für die Kommunalwahl ist, mindestens vier Sitze zu erhalten. Mit unserer gut aufgestellten Liste halte ich das für realistisch“, erklärt der Ortsvereinsvorsitzende der SPD, Stephan Binsch. Bisher ist die Liste mit drei Kandidaten im Gammertinger Gemeinderat vertreten. Dies sind Gabriele Schirmer (seit 2009), Elmar Molnar (seit 2004) und Stephan Binsch (seit 2009). Alle drei werden sich erneut bewerben.

Die Kandidatensuche habe sich als einigermaßen schwierig gestaltet, erläuterte Versammlungsleiter Stephan Binsch. Man habe bereits mit der Bundestagswahl angefangen potenzielle Kandidaten anzusprechen. Dies sei besonders in den Teilorten schwierig gewesen, aber man habe mit der 62-jährigen Sozialarbeiterin Ursula Grasel doch eine Kandidatin für den Wahlbezirk Mariaberg gewinnen können. Für den Bezirk Gammertingen haben sich weitere fünf Kandidaten nominieren lassen.

Die 25-jährige Bürokauffrau Sonja Göckel ist auch durch ihr Ehrenamt als DRK-Bereitschaftsleiterin tief in Gammertingen verwurzelt. Sie sieht in ihrer Kandidatur eine Chance zur aktiven Mitgestaltung, die sie ergreifen möchte. Die 22-jährige Jurastudentin Katharina Heinzelmann kennt das Kommunalrecht von ihrem Studium her gut und möchte es nun in der Praxis erleben. Die dritte junge Frau im Bunde ist die 25-jährige Ulrike Steinhart. Sie habe sich schon vor fünf Jahren interessiert, war damals aber durch ihr Studium örtlich anderweitig gebunden. Die drei Frauen, die nicht Parteimitglieder sind, möchten sich im Falle ihrer Wahl für die Interessen der jungen Menschen stark machen.

Wolfgang Schreiber (63) und Roland Bechthold (59) sind zwei weitere Kandidaten. Beide sind aktive Parteimitglieder und möchten in erster Linie die Liste stärken. Denn anhand der Gesamtstimmenzahl einer Liste werden die Sitze vergeben. Wolfgang Schreiber ist Geschäftsführer der Tübinger Einrichtung „Neue Arbeit Neckaralb“ und hellauf begeistert, dass viele junge Frauen für die Kandidatur gewonnen werden konnten, ebenso Roland Bechthold.

Dies ist ein Auszug aus dem Artikel der Schwäbischen Zeitung vom 22. März.

 

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